Praxisnah weiterqualifizieren

Sexualberatung und Sexualtherapie

Dr.in Louisa Scheling

Psychologin | Paar- & Sexualtherapeutin | wiss. Referentin | Koordinatorin der MEU-spt-Kooperation

Mehr Kompetenz in der Förderung sexueller Gesundheit

Sexuelle Probleme und Funktionsstörungen gehen häufig mit Belastungen für die betroffene Person und ihre sozialen Beziehungen einher. Sie können individuellen Leidensdruck erzeugen, die Beziehungszufriedenheit beeinträchtigen und sich auch auf das Umfeld auswirken, etwa das Familiensystem.

Jedoch wird sexuelle Gesundheit in der Ausbildung von Psycholog:innen weiterhin oft zu wenig berücksichtigt. In Beratung, Therapie und psychosozialer Versorgung wird Sexualität aufgrund mangelnder Kompetenz und Scham daher trotz ihrer hohen Bedeutung für psychische Gesundheit, Beziehungserleben und Lebensqualität noch zu selten aktiv thematisiert. Die MEU setzt genau hier an, denn Studierende im Schwerpunkt Familienpsychologie können sich bereits im Studium in Lehrveranstaltungen wie Paarberatung und Sexualtherapie gezielt wissenschaftlich fortbilden.

Kooperation mit dem etablierten spt-Institut

Mit der aktuellen Kooperation mit dem etablierten spt-Institut geht die MEU nun einen weiteren Schritt. Studierende und Alumni der Schwerpunkte Familienpsychologie sowie Klinische Psychologie & Psychologisches Empowerment erhalten Zugang zu fachlich anschließenden, verkürzten und vergünstigten Weiterbildungen in Sexualberatung (DGfS) und Sexualtherapie (spt/DGfS). Damit können sie ihre wissenschaftlich fundierte Kenntnisse gezielt um praktisches Handlungswissen erweitern und Menschen mit sexuellen Problemen und Störungen in Beratung und Therapie kompetent begleiten.

spt-Institut: Fachliche Tiefe im anerkannten Qualitätsrahmen

Das spt-Institut zählt zu den profiliertesten Anbietern zertifizierter Weiterbildungen in Sexualberatung und Sexualtherapie. Die Weiterbildungen orientieren sich an den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS) und sind damit im Qualitätsrahmen einer der ältesten und größten Fachgesellschaften für Sexualwissenschaft verankert. Geleitet wird das Institut von der Sexualtherapeutin und Fachärztin Dr. Melanie Büttner, u.a. bekannt durch den ZEIT-ONLINE Podcast „Ist das normal?“. Die Inhalte vermittelt sie praxisnah gemeinsam mit weiteren etablierten Dozent:innen wie Dr. Laura Kuhle, Dr. Angelika Eck und Ann-Marlene Henning.

Weiterbildung Sexualberatung (DGfS)

Die Weiterbildung Sexualberatung vermittelt grundlegende Kompetenzen zur Beratung von Menschen mit sexuellen Problemen und Störungen. Da sie sich an Personen mit einer psychosozialen Ausbildung richtet, eignet sie sich hervorragend zur Absolvierung parallel zum Masterstudium.

MEU-Studierende und Alumni der Schwerpunkte Familienpsychologie sowie Klinische Psychologie & Psychologisches Empowerment profitieren durch die Kooperation mit dem spt-Institut von vergünstigten Konditionen. Im Schwerpunkt Familienpsychologie werden zusätzlich Studieninhalte angerechnet, wodurch sich die Weiterbildung verkürzt. So ergibt sich eine Ersparnis von über 790 € für die Familienpsychologie bzw. 580 € für die Klinische Psychologie.

Die nachfolgenden Abbildungen zeigen den möglichen Übergang in die Weiterbildung Sexualberatung sowie die jeweiligen Konditionen für beide Schwerpunkte.

Weiterbildung Sexualtherapie (spt/DGfS)

Die Weiterbildung Sexualtherapie vermittelt vertiefte Kompetenzen für die sexualtherapeutische Begleitung von Menschen mit sexuellen Problemen und Störungen. Sie baut fachlich auf sexualberaterischen Grundlagen auf und eignet sich daher vorzugsweise als weiterführende Qualifikation nach dem Masterstudium.

Um für diese Weiterbildung zusätzlich zur Teilnahmebescheinigung des
spt-Instituts ein DGfS-Zertifikat zu erhalten, benötigen Teilnehmende eine abgeschlossene Weiterbildung in Systemischer Therapie. Bestehende Kooperationen der MEU mit den systemischen Weiterbildungsinstituten praxis – institut für systemische beratung süd, praxis – institut für systemische beratung nord und WISPO – Systemisches Zentrum ermöglichen Studierenden und Alumni verkürzte und vergünstigte Weiterbildungspfade zur systemischen Qualifikation.

MEU-Studierende und Alumni der Schwerpunkte Familienpsychologie und Klinische Psychologie & Psychologisches Empowerment profitieren von der Kooperation mit dem spt-Institut in Form einer Anrechnung der zuvor absolvierten Weiterbildung Sexualberatung. Sie verkürzt die Weiterbildung Sexualtherapie deutlich und führt zu einer Ersparnis von über 1.400 €.

Die nachfolgende Abbildung zeigt den möglichen Übergang in die Weiterbildung Sexualtherapie sowie die jeweiligen Konditionen für beide Schwerpunkte.

Die Kooperation der MEU mit dem spt-Institut zeigt, worum es an der MEU geht: wissenschaftlich fundierte Lehre, praxisnahe Zusatzqualifikationen und konkrete berufliche Perspektiven in gesellschaftlich relevanten psychologischen Tätigkeitsfeldern. Nur auf diese Weise kann die psychosoziale Versorgung real verbessert werden.

Mehr Informationen zur Weiterbildungskooperation finden Sie hier:

Psychologie studieren

akkreditiert, gesellschaftlich wirksam, empowernd

Familienpsychologie

M.Sc. Psychologie

Stärken Sie Familien als zentrale Lebensgemeinschaften: Der Schwerpunkt Familienpsychologie vermittelt psychologische Prozesse, Beratungskompetenz und Unterstützungssysteme für verschiedene Lebenssituationen von Familien und Paaren und setzt dabei den Fokus auf die systemische Perspektive. Sie begleiten Familien und Paare in Veränderungs-, Krisen- und Entwicklungsphasen. Mit Inhalten der systemischen Beratung eignet sich der Schwerpunkt auch für alle, die parallel oder nach dem Studium systemische Weiterbildungen als Paar- oder Familientherapeut: in absolvieren möchten.

Mehr zum Master Psychologie mit Schwerpunkt Familienpsychologie…

Klinische Psychologie & Psychologisches Empowerment

M.Sc. Psychologie

Der Schwerpunkt Klinische Psychologie & Psychologisches Empowerment existiert seit 2017 an der MEU und ist mit über 900 erfolgreichen Absolvent:innen unser größter Studiengang. Sie erwerben vertiefte Kenntnisse über Ursachen, Verläufe und Behandlungsmöglichkeiten psychischer Erkrankungen und lernen, Menschen in Veränderungsprozessen professionell zu begleiten. Ein ergänzendes Element ist das psychologische Empowerment – die ressourcenorientierte Stärkung von Selbstwirksamkeit und Lebenskompetenzen, insbesondere relevant in Prävention und Rehabilitation.

Mehr zum Master Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie & Psychologisches Empowerment…