MASTER PSYCHOLOGIE (M.SC.)
MIT DEM SCHWERPUNKT
FAMILIEN­PSYCHOLOGIE

WIE KÖNNEN FAMILIEN UND PAARE GESTÄRKT WERDEN?

Familiäre Beziehungen sind das Fundament unserer Gesellschaft und zugleich zunehmend belastet. Stress, Unsicherheiten und strukturelle Benachteiligungen prägen den Alltag, während die soziale Herkunft Bildungs- und Gesundheitschancen weiterhin stark beeinflusst. Was brauchen Eltern, um Kinder gut zu begleiten? Wie lassen sich psychosoziale Belastungen frühzeitig erkennen und wirksam bewältigen? Und wie gelingt es Chancengerechtigkeit zu fördern?

Systemisch denken – präventiv handeln, Chancen sichern

Das Masterstudium Psychologie (M.Sc.) mit Schwerpunkt Familienpsychologie richtet sich an Psycholog:innen und Absolvent:innen verwandter Disziplinen, die ihre Expertise in Beratung, Prävention sowie Diagnostik im familiären Kontext vertiefen möchten. Es verbindet aktuelles Fachwissen mit praxisnahen systemischen Interventionen, damit Sie Familien und Paare in komplexen Lebenslagen kompetent unterstützen, Resilienz fördern und präventive Angebote entwickeln können. Ein vorheriges Psychologie-Studium ist nicht zwingend erforderlich.

Anerkannt und akkreditiert

Der Masterstudiengang Familienpsychologie (M. Sc. Psychologie) wurde im März 2026 durch die Akkreditierungsagentur im Bereich Gesundheit und Soziales (AHPGS) erfolgreich akkreditiert. Der Master ist vom Bund Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) anerkannt. Sie erhalten eine grundlegende Ausbildung nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs).

Psychologische Kompetenz im Kontext familiärer Lebensformen

Im Masterstudium der Psychologie (M.Sc.) mit Schwerpunkt Familienpsychologie an der MEU (Studienzentrum  der DIPLOMA Hochschule) erwerben Sie ein wissenschaftlich fundiertes Kompetenzprofil, das auf die Begleitung von Familien und Paaren in unterschiedlichen Lebenssituationen ausgerichtet ist. Sie lernen systemisch zu arbeiten und Familien in Krisen- und Veränderungsprozessen professionell zu unterstützen, immer mit Blick auf Chancengerechtigkeit und Teilhabe. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in:

Kenntniserwerb

Im Masterstudium der Psychologie (M.Sc.) mit Schwerpunkt Familienpsychologie an der MEU (Studienzentrum  der DIPLOMA Hochschule) erwerben Sie ein wissenschaftlich fundiertes Kompetenzprofil, das auf die Begleitung von Familien und Paaren in unterschiedlichen Lebenssituationen ausgerichtet ist. Sie lernen systemisch zu arbeiten und Familien in Krisen- und Veränderungsprozessen professionell zu unterstützen, immer mit Blick auf Chancengerechtigkeit und Teilhabe. Sie erwerben tiefgehende Kompetenzen in:

  • Familienpsychologie
  • Familiendiagnostik
  • Familienpsychologischer Gutachtenerstellung und Familienrechtspsychologie
  • Gesprächsführung und Beratungskompetenzen
  • systemischer Intervention bei Paaren und Familien
  • Forschungsmethoden und Evaluation

STUDIENBEGINN FAMILIENPSYCHOLOGIE Sommersemester 2026 München

Kooperation DIPLOMA Hochschule

Der Masterstudiengang wird in Kooperation mit der staatlich anerkannten DIPLOMA Hochschule durchgeführt, so wird  eine bestmögliche Betreuung der Studierenden sichergestellt. Seit 2017 ist die MEU offizielles Studienzentrum der DIPLOMA, die als hochschulrechtliche Trägerin alle akademischen Aufgaben verantwortet. Die MEU übernimmt die operative Umsetzung des Studiengangs, mit psychologischer Fachkompetenz, angewandter Praxis und persönlicher Begleitung.

Das Studium wird im flexiblem Blended-Learning angeboten: Selbststudium, Live-Online-Lehre und kompakte Präsenzphasen am Studienzentrum der MEU in München sind didaktisch aufeinander abgestimmt. Kleine Gruppen, enge Betreuung und interaktive Lehrformate sichern ein Lernumfeld, das sich an Ihre beruflichen und privaten Lebensumstände anpasst. Mit dem staatlich anerkannten Masterabschluss erwerben Sie eine Qualifikation, die in familienpsychologischer Beratung, Prävention und der psychosozialen Versorgung gleichermaßen gefragt ist. Außerdem können Sie sich das Studium bei einer anschließenden systemischen Weiterbildung als Familien- oder Paartherapeut:in an ausgewählten systemischen Weiterbildungsinstituten anrechnen lassen. Starten Sie im April (Sommersemester) oder Oktober (Wintersemester) und gestalten Sie die psychologische Unterstützung familiärer Strukturen aktiv mit.

WAS KANN ICH MIT DEM MASTER FAMILIEN­PSYCHOLOGIE MACHEN?

Berufliche Perspektiven mit hoher gesellschaftlicher Relevanz

Das Studium qualifiziert Sie für Aufgaben, bei denen psychologisches Wissen unmittelbar gesellschaftliche Wirkung entfaltet. Mit Ihrem Abschluss eröffnen sich vielfältige Karrierewege in der psychologischen Arbeit mit Familien, Paaren und sozialen Institutionen. Sie übernehmen Verantwortung in zukunftsfähigen Arbeitsfeldern und wirken dort, wo familiäre Konstellationen Unterstützung benötigen, präventive Strukturen aufgebaut werden und neue Konzepte für eine gerechtere Teilhabe entstehen.

Karrieremöglichkeiten

Mit dem Masterabschluss (M.Sc. Psychologie) stehen Ihnen vielfältige berufliche Perspektiven offen, in denen psychologische Fachkompetenz Familien, Paare und soziale Systeme stärkt.

Darüber hinaus: Der staatlich anerkannte Masterabschluss (M.Sc. Psychologie) bietet Ihnen nicht nur Karrierewege in der Familienpsychologie, sondern auch Zugang zu zahlreichen weiteren psychologischen Berufsfeldern.

  • familienpsychologische Beratung in Erziehungs- und Familienberatungsstellen
  • Unterstützung von Paaren und Familien bei Erziehungsfragen, Konflikten oder psychosozialen Krisen mithilfe geeigneter Beratungs- und Diagnoseverfahren
  • psychologische Arbeit im großen Bereich der Jugendhilfe, den Kommunen verpflichtend vorhalten müssen
  • Erstellung psychologischer Gutachten, z.B. zu Sorgerecht, Kindeswohl oder Erziehungsfähigkeit (Familienrecht)
  • Tätigkeiten in Jugendämtern, sozialen Diensten oder Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Entwicklung und Umsetzung präventiver Programme sowie Mitarbeit in kommunalen Präventionsnetzwerken
  • wissenschaftliche Tätigkeiten in Forschung, Lehre und Gutachterwesen, inklusive der Option zur Promotion
  • Leitungs-, Steuerungs- und Supervisionsaufgaben in familien- und sozialbezogenen Institutionen
  • freiberufliche Arbeit in eigener Praxis, etwa als Familien- oder Paartherapeut:in, ggf. mit heilkundlicher Zusatzqualifikation (Heilpraktiker:in für Psychotherapie)
  • anschließende Weiterbildungen in psychologischer Beratung, z. B. in systemischer Beratung oder Familientherapie

Kompetenzprofil Familienpsychologie

Im Master Psychologie mit Schwerpunkt Familienpsychologie erwerben Sie ein wissenschaftlich fundiertes Kompetenzprofil, das auf die Analyse, Diagnostik und Beratung von Familien und Paaren ausgerichtet ist. Sie lernen, systemische Ansätze gezielt in der Familienarbeit einzusetzen, etwa bei der Anpassung an die vielfältigen und dynamischen Veränderungen von Familienstrukturen und deren Bedeutung für psychosoziale Gesundheit. Zudem vertiefen Sie Ihre Kenntnisse zu zentralen Entwicklungskonzepten der Kindheit, familiären Strukturen und deren psychosozialer Relevanz.

Praxisnah erlernen Sie darüber hinaus Techniken der systemischen Intervention in Familien und für Paare, vermittelt durch systemisch ausgebildete Therapeut:innen mit Supervisorenstatus der Systemischen Gesellschaft (SG) oder Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF). Ergänzend erwerben Sie Sicherheit im Umgang mit quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden der Psychologie. Die Inhalte sind interdisziplinär ausgerichtet und eng auf die Anforderungen in Wissenschaft und Praxis abgestimmt.

  • Einführung in die Familienpsychologie
  • Entwicklung und Sozialisation im Kontext der Familie
  • Familiendiagnostik und familienpsychologische Gutachten
  • Klinische Familienpsychologie und Prävention
  • Gesprächsführung und Beratungskompetenzen
  • Quantitative und qualitative Forschungsmethoden
  • Familienrechtspsychologie
  • Systemische Interventionen (anrechenbar für systemische Weiterbildung)
  • Paarberatung und Sexualtherapie (anrechenbar für systemische Weiterbildung)

Anwendungsorientierung

Im Master Psychologie mit Schwerpunkt Familienpsychologie steht der enge Bezug zwischen Theorie und Praxis im Vordergrund. Studierende profitieren hier von unserem Netzwerk. Wir arbeiten mit verschiedenen Praxispartnern, Weiterbildungskooperationen, sowie Forschungspartnern zusammen.

Im Studium erproben Sie wissenschaftliche Konzepte direkt in praxisnahen Lehrformaten und entwickeln dabei Methodenkompetenz für die Diagnostik, Beratung und systemische Intervention in unterschiedlichen Lebenskontexten. Interaktive Lehrformate, Fallanalysen, Übungen in Gesprächsführung, Anfertigen von familienpsychologischen Gutachten, Gruppenarbeiten sowie ein Praktikum sorgen für einen kontinuierlichen Praxisbezug.

Das Praktikum umfasst mindestens neun Wochen und kann auch berufsbegleitend oder in Teilzeit absolviert werden, z.B. in Beratungsstellen, Jugendämtern oder psychosozialen Einrichtungen. Eine Übersicht über potentielle Praktikumsstellen, erhalten sich auch bei unseren Praxispartnern. Dadurch verbinden Sie Ihr Studium frühzeitig mit konkreter Berufserfahrung und bereiten sich gezielt auf künftige Aufgaben vor. Vor und während des Praktikums werden Sie durch die MEU-Praktikumsbetreuung begleitet.

Im Wahlpflichtbereich vertiefen Sie individuelle Interessen und bauen gezielt Expertise auf.

  • Diversitätspsychologie
  • eHealth und Digital Mental Healthcare
  • Global Mental Health
  • Psychologisches Empowerment und Positive Psychologie

Weiterbildungen für MEU-Studierende & Absolvent:innen

Von unseren Weiterbildungskooperationen profitieren Sie direkt. Während und nach dem Masterstudium Familienpsychologie eröffnen sich Ihnen gezielte Möglichkeiten, Ihre Kompetenzen in relevanten Anwendungsfeldern weiter zu vertiefen. Zentrale Weiterbildungspfade liegen im Bereich der Systemischen Beratung und Therapie, der Qualifizierung zur Fachkraft für Kinderschutz sowie in der Traumapädagogik und Traumazentrierten Fachberatung.

Systemische Weiterbildungen nach dem Master

Unseren Absolvent:innen eröffnen sich nach dem Masterstudium Familienpsychologie (M. Sc.) zwei fachlich voneinander abgegrenzte Wege, um systemische Kompetenzen weiter auszubauen. Dabei werden Studieninhalte auf die jeweiligen Weiterbildungen angerechnet:

  1. Anrechnung auf die Weiterbildung in systemischer Beratung und Therapie (nach Qualitätsstandard der DGSF) über unsere Weiterbildungskooperationen mit dem praxis – institut für systemische beratung süd und dem praxis – institut für systemische beratung nord.
  2. Anrechnung auf die Weiterbildung als Systemiker:in (mit SystCert-Fachzertifikat) über unsere eigenständige Anrechnungspartnerschaft mit dem WISPO – Systemisches Zentrum.

Diese beiden Weiterbildungspfade verfolgen somit unterschiedliche Zielsetzungen. Die Kooperation mit praxis – institut für systemische beratung süd und praxis – institut für systemische beratung nord ermöglicht den Übergang in systemische Beratungs- und Therapieweiterbildungen entsprechend der in Deutschland etablierten und anerkannten Qualitätsstandards der DGSF. Das WISPO – Systemisches Zentrum bietet ein Fachzertifikat im Rahmen des SystCert-Programms, das sich an der DIN EN ISO Norm 17024 orientiert.

Teile unseres Studiums werden je nach Weiterbildungspfad angerechnet. Die einschlägigen Seminare werden stets von anerkannten systemischen Lehrtherapeut:innen bzw. lehrenden Supervisor:innen geleitet.

Weiterbildungskooperationen: Systemische Beratung und Therapie (DGSF)

praxis – institut für systemische beratung süd

praxis – institut für systemische beratung nord

Im Rahmen einer fachlichen Weiterbildungskooperation arbeitet die MEU mit praxis – institut für systemische beratung süd und praxis – institut für systemische beratung nord zusammen. Beide Institute bieten vom DGSF anerkannte systemische Weiterbildungen an: systemische Beratung und systemische Therapie mit Einzelnen, Paaren und Familien. Praxis – institut für systemische beratung süd bietet zusätzlich Systemische Paartherapie und -beratung an.

Die im Master Familienpsychologie vermittelten Inhalte, insbesondere die Seminare „Systemische Interventionen in der Familienpsychologie“ sowie „Paarberatung und Sexualtherapie“, wurden in enger Abstimmung mit systemischen Lehrtherapeut:innen und lehrenden Supervisor:innen von praxis – institut süd entwickelt. Dozent:innen aus den Instituten sowie von der Systemischen Gesellschaft (SG) sind direkt in die Lehre des Masters (insbesondere in die Praxisseminare) fachlich eingebunden.

  • praxis – institut für systemische beratung süd rechnet den erfolgreich absolvierten Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt Familienpsychologie (M.Sc.) mit bis zu 40 Unterrichtseinheiten (UE) auf die systemische Weiterbildung (systemische Beratung bzw. systemische Therapie/Familientherapie) an. Dabei können bis zu 20 UE auf die Grundweiterbildung und bis zu 20 UE auf die Aufbauweiterbildung entfallen. Für jede absolvierte Weiterbildung wird den Absolventinnen und Absolventen auf den Teilnahmepreis eine Gutschrift in Höhe von 2,5 Tagessätzen gewährt. Bei Absolvieren beider Weiterbildungen (Grund- und Aufbauweiterbildung): 5 Tagessätze Gutschrift.
  • praxis – institut für systemische beratung nord erkennt ebenfalls bis zu 40 UE aus dem Masterstudium an, verteilt auf Grund- und Aufbauweiterbildung (jeweils bis zu 20 UE).

Damit bilden der Master Familienpsychologie und die beiden DGSF-Institute einen fachlich-qualitativ abgestimmten Pfad in die systemische Beratungs- und Therapie-Weiterbildung (DGSF-Standard).

Anrechnungspartnerschaft: Systemische Beratung und ISO 17024 (SystCert)

WISPO – Systemisches Zentrum

Mit dem WISPO – Systemisches Zentrum besteht eine eigenständige Anrechnungskooperation im Bereich systemischer Beratung und ISO-17024-Zertifizierung (SystCert). Diese richtet sich insbesondere an Absolvent:innen unseres Masterstudiengangs, die ihre systemische Kompetenz im beratenden Kontext weiterentwickeln und durch ein international anschlussfähiges Zertifikat ausweisen möchten.

Im Rahmen des SystCert-Programms können für Absolvent:innen des Masters Familienpsychologie umfangreiche Teile des Studiums anerkannt werden. Nach aktueller Vereinbarung entspricht dies der Anrechnung eines gesamten Ausbildungsjahres im SystCert-Programm mit Zertifizierung zum Systemiker/zur Systemikerin, was zu einer deutlichen zeitlichen und finanziellen Entlastung innerhalb des SystCert-Programms führt.

Anrechnungsmodalitäten

WISPO rechnet den erfolgreich absolvierten Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt Familienpsychologie (M.Sc.) mit 300 Unterrichtseinheiten (UE), davon 210 in synchroner Lehre an. Damit können Absolvent:innen direkt in das 2. Aufbaujahr ‚Systemische Beratung‘ oder ‚Systemische Therapie/Familientherapie‘ einsteigen. Neben der verkürzten Weiterbildungszeit ist damit auch eine Ersparnis von über 3.500 € verbunden. Damit bilden der Master Familienpsychologie und die WISPO mit Systemiker:innen-Zertifizierung einen fachlich-qualitativ abgestimmten Pfad in die systemische Beratungs- und Therapie-Weiterbildung (SystCert-Standard).

Weiterbildungskooperation: Fachkraft für Kinderschutz

Kinderschutzbund-Akademie Nordrhein-Westfalen

Im Rahmen einer fachlichen Weiterbildungskooperation arbeitet die MEU mit der Kinderschutzbund-Akademie Nordrhein-Westfalen zusammen. Die Akademie qualifiziert Fachkräfte in zentralen Themen des Kinderschutzes und vermittelt praxisnahes Wissen für den professionellen Umgang mit Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung.

Durch die Kooperation erhalten MEU-Studierende einen Preisvorteil von 20 % auf den Online-Zertifikatskurs zur Fachkraft für Kinderschutz. Für Studierende im Schwerpunkt Familienpsychologie werden zusätzlich Inhalte der Lehrveranstaltung Familienrechtspsychologie auf Block I des Zertifikatskurses angerechnet. Dadurch reduzieren sich Umfang und Kosten der Weiterbildung auf die Blöcke II bis IV. Die Gesamtkosten belaufen sich damit auf 600 € anstatt 990 €.

Der Zertifikatskurs beginnt im Januar 2027 und endet im April 2027. Er umfasst vier zweitägige Blöcke, die jeweils einmal pro Monat stattfinden. Die Termine sind:

  • 12./13.01.2027, 13:00–20:00
  • 09./10.02.2027, 13:00–20:00
  • 09./10.03.2027, 13:00–20:00
  • 06./07.03.2027, 13:00–20:00

Die Anmeldung erfolgt über die Kinderschutzbund-Akademie Nordrhein-Westfalen.

Weiterbildungskooperation: Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung (Doppelqualifikation)

Weiterbildungszentrum für Pädagogik und Psychologie  (WZPP®)

Im Rahmen einer rabattbasierten Weiterbildungskooperation  arbeitet die MEU mit dem Weiterbildungszentrum für Pädagogik und Psychologie (WZPP®) zusammen und ermöglicht 10% Preisnachlass auf alle Weiterbildungsbuchungen. Das Institut bietet eine vom DeGPT und FVTP anerkannte Doppelqualifikation Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung an. Die Weiterbildung umfasst als Doppelqualifikation 11 Module, die flexibel an verschiedenen Standorten (Aalen, Berlin, Hannover, Kassel, Köln, Münster und St Gallen [CH]) absolviert werden kann.

Bereits während des Masterstudiums kann mit der Weiterbildung begonnen werden. Bei entsprechender Praxiserfahrung – etwa durch anrechenbare Praktika und Vorerfahrung im psychosozialen Bereich – ist es möglich, die Doppelqualifikation parallel zum Studium abzuschließen.

Rechtlicher Hinweis für alle Kooperationen

Die Anrechnung der im Masterstudium erbrachten Studieninhalte erfolgt jeweils durch die genannten Institute bzw. deren Institutsleitungen auf Grundlage einer rechtlich unverbindlichen Absichtserklärung gegenüber der MEU und in Übereinstimmung mit den Vorgaben der jeweiligen Fachgesellschaften bzw. Zertifizierungsprogramme. Ein rechtlicher Anspruch auf Anrechnung oder finanzielle Vergünstigung besteht nicht. Ebenso garantiert der Abschluss unseres Masterstudiums keinen Weiterbildungsplatz in den genannten Instituten.

Welche Vorteile hat der Master Familien­psychologie?

Psychologie studieren mit gesellschaftlicher Wirkung – flexibel, anerkannt, zukunftsweisend

  • Zukunftsrelevantes Berufsfeld

    Qualifikation für Tätigkeiten an der Schnittstelle von Psychologie, Beratung und sozialer Unterstützung – mit Fokus auf Familien, Paare und präventive Strukturen zur Chancengerechtigkeit.

  • Praxisnah, wissenschaftlich fundiert, interdisziplinär

    Anwendungsbezogene Kompetenzen in Bereichen wie Diagnostik, Evaluierung und systemische Beratung.

  • Zugang auch ohne Psychologie-Bachelor

    Mit einem Psychologie-Bachelor oder fachverwandten Erststudium und passenden Brückenkursen steht Ihnen der Weg in den Master offen.

  • Studieren in kleinen Gruppen (max. 25)

    Persönliche Betreuung, enger Austausch und individuelles Lernen in vertrauensvollem Miteinander – unterstützt durch das MEU-Team.

  • Staatlich anerkannt und akkreditiert

    Das Studium folgt den Standards der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und ist vom Berufsverband Deutscher Psycholog:innen (BDP) anerkannt.

  • Flexibles Blended-Learning-Format

    Studium ortsunabhängig in Teil- oder Vollzeit – mit Selbststudium, Live-Online-Lehre (freitags & samstags) und Präsenztagen in München zu Semesterbeginn. Optimal vereinbar mit Beruf und Familie.

WIE KANN ICH MICH BEWERBEN?

Gut begleitet von der Bewerbungsphase zum Studienstart

Ein Studienstart ist zum Sommer- oder Wintersemester möglich. Sie können sich bis zur jeweiligen Bewerbungsfrist (15.1./15.7.) online hier über die DIPLOMA Hochschule für Ihr Wunschsemester bewerben. Sobald Ihre Bewerbungsunterlagen vollständig bei unserem Studierendenservice vorliegen, starten wir direkt mit Ihrer Immatrikulation. Eine offizielle Einschreibung ist frühestens drei Monate vor Studienstart möglich. Sie erhalten jedoch Ihre Zusage direkt nach Eingang Ihrer vollständigen Bewerbungsunterlagen.

Hinweis: Wer sich früh bewirbt, erhält auch früh eine Zusage und sichert sich so den Studienplatz. Spätentschlossene können sich ebenfalls bis zur Bewerbungsfrist für das gewünschte Semester bewerben, solange Studienplätze verfügbar sind oder sich alternativ für das nächste Semester vormerken lassen.

Bewerbungsfrist Sommersemester 15. Januar
Bewerbungsfrist Wintersemester 15. Juli

Bewerbungsfristen für die aktuellen Brückenkurse finden Sie hier

Mit der Online-Bewerbung über unseren Kooperationspartner, die DIPLOMA Hochschule, haben Sie den wichtigsten Schritt bereits getan. Im Bewerbungsportal der DIPLOMA Hochschule werden Sie aufgefordert, Ihre Unterlagen direkt hochzuladen. Damit Sie bestens vorbereitet sind, finden Sie hier eine Übersicht, welche Dokumente Sie bereithalten sollten:

  1. Lebenslauf
  2. Kopie des Personalausweises
  3. Kopie der Hochschulzugangsberechtigung
  4. Beglaubigte Kopie Bachelorzeugnis/-urkunde oder Trancript of Records (falls das Bachelorzeugnis noch nicht vorliegt)
  5. Nachweis der Krankenversicherung (nur bei Vollzeitstudium)

Der MEU-Studierendenservice prüft Ihre Unterlagen direkt nach Ihrer Online-Bewerbung. Falls Dokumente oder ergänzende Informationen fehlen, melden wir uns umgehend bei Ihnen und Sie können die fehlenden Unterlagen per Mail an die MEU nachreichen. Sie erhalten außerdem eine Rückmeldung, wenn so genannte Brückenkurse erforderlich sind, ein Einstufungsgespräch notwendig wird oder besondere Voraussetzungen für den Zugang zum gewünschten Studienplatz vorliegen.

Sobald alle Unterlagen vollständig sind und Sie die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, erhalten Sie Ihre Zusage und sind für Ihr Wunschsemester an der MEU eingeplant. Die endgültige Immatrikulation erfolgt anschließend durch das Immatrikulationsamt der DIPLOMA Hochschule. Wir freuen uns darauf, Sie bald an der MEU zu begrüßen und mit Ihnen gemeinsam neues Wissen, Perspektiven und Empowerment zu gestalten.

Studierende haben das Recht, bis zum Ablauf von vier Wochen nach Studienbeginn, frühestens jedoch mit Erhalt der Zugangsdaten zum Online-Campus durch Erklärung in Textform gegenüber der DIPLOMA und der MEU von dem Studienvertrag zurückzutreten.

Login Login online bewerben
Studierenden-Service
0391 62023906

Welche Qualität bietet mir das Studium?

Akademische Qualität durch die DIPLOMA Hochschule

Die MEU ist Studienzentrum der staatlich anerkannten DIPLOMA Hochschule. Diese wurde 1998 gegründet und betreibt rund 30 Studienzentren im gesamten Bundesgebiet. Mit über 7.000 Studierenden gehört sie zu den größten privaten Hochschulen in Deutschland. Alle Studiengänge sind akkreditiert und europaweit anerkannt. Als immatrikulierte:r Student:in der DIPLOMA Hochschule haben Sie jederzeit Zugriff auf die hochschuleigene Infrastruktur: den Online-Campus mit digitalen Studienmaterialien, Onlinebibliothek, Zugang zur APA-Datenbank PsycArticles, Informationen zur Nutzung der Testothek sowie interaktive Online-Seminare mit unseren qualifizierten Dozent:innen.

Wichtig: Alle hoheitlichen Aufgaben, wie Immatrikulation, Prüfungsorganisation, Prüfungsdurchführung und Zeugnisvergabe, werden ausschließlich durch die DIPLOMA Hochschule verantwortet.

Master Psychologie mit Schwerpunkt Familienpsychologie nach höchsten Standards

Die MEU verantwortet als eigenständiges Studienzentrum die operative Umsetzung der Psychologie-Studiengänge. Von der Organisation des Studiums, der Dozent:innen über die Didaktik und Lehrdurchführung bis hin zur persönlichen Betreuung – online, in Präsenz und im direkten Kontakt. Bereits seit 2017 bietet die MEU den Master Psychologie mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychologisches Empowerment erfolgreich an. Alle Psychologie-Studiengänge, auch der Master Psychologie (M.Sc.) mit dem Schwerpunkt Familienpsychologie werden an der MEU nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) umgesetzt und sind vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) anerkannt.

ERI – Entwicklung psychologischer Studiengänge

Seit 2023 verantwortet das Empowerment Research Institute (ERI) die inhaltlich-strategische Entwicklung neuer psychologischer Studiengänge, darunter auch der Master Familienpsychologie. Es steht für wissenschaftliche Exzellenz und konzeptionelle Innovation. Das ERI verantwortet in Kooperation mit der DIPLOMA Hochschule die Konzeption, die Urheberschaft, Curriculumsentwicklung und Qualitätssicherung der Psychologie-Studiengänge. Vertragspartner der Studierenden für den Studiengang Familienpsychologie ist das ERI. Die MEU übernimmt die operative Umsetzung, persönliche Betreuung und Kompetenzvermittlung im Studium. In enger Zusammenarbeit bündeln das ERI und die MEU ihre Stärken, so dass ein Studienangebot zukunftsrelevanter Psychologie-Studiengänge entstanden ist, das höchste Qualitätsmaßstäbe erfüllt und Studierende optimal begleitet.

MAPP-Institut ergänzt mit Ausbildungsexpertise

Starker Partner im Verbund ist das staatlich anerkannte Aus- und Weiterbildungsinstitut MAPP. Seit über 20 Jahren bildet das MAPP-Institut psychologische und ärztliche Psychotherapeut:innen sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen aus. Diese Erfahrung fließt direkt in die Gestaltung und Weiterentwicklung der Studiengänge ein. Studierende können außerdem ein Praktikum bei der MAPP- Empowerment GmbH absolvieren.

Kooperation mit der MAPP-Empowerment gGmbH

Um die Familienpsychologie weiter zu etablieren, soll der zu akkreditierende Studiengang Lehre, Forschung und Praxis integrieren. Ein Baustein dafür ist die Kooperation der MEU mit dem Sozialunternehmen MAPP-Empowerment gGmbH (geleitet von Dipl.-Psych. Eileen Piontek und B.A. Soziale Arbeit Wencke Thiemann-Besa), das 2022 ein Familiengesundheitszentrum in Magdeburg gegründet hat und mit der ELTERN-AG ein Präventionsprogramm für Familien in belastenden Lebenslagen anbietet. Dadurch entsteht in Magdeburg ein innovativer Standort, der Einblicke in die familienpsychologische Praxis gewährt und Praktikumsmöglichkeiten für die Studierenden des Schwerpunkts Familienpsychologie bietet. Gemeinsam mit dem Empowerment Research Institut (ERI) wird hier ein Ansatz verfolgt, der Theorie und Praxis nahtlos ineinander übergehen lässt.

WAS SIND DIE ZULASSUNGS­VORAUS­SETZUNGEN?

Vorheriges Psychologiestudium nicht zwingend erforderlich

Sie interessieren sich für ein Masterstudium mit dem Schwerpunkt Familienpsychologie, verfügen aber nicht über einen klassischen Bachelorabschluss in Psychologie? Für den staatlich anerkannten Masterstudiengang Psychologie (M.Sc.) mit Schwerpunkt Familienpsychologie ist ein vorheriges Psychologiestudium hilfreich, aber nicht verpflichtend. Auch Bewerber:innen mit einem fachlich verwandten Bachelorabschluss, wie z.B. Sozialpädagogik oder Soziale Arbeit können zum Studium zugelassen werden. Entscheidend ist, dass Ihr Erststudium mindestens 100 ECTS in Grundlagen-, Anwendungs-, Diagnostik- und Methodenfächern der Psychologie beinhaltet. Mit einem Bachelor in Psychologie starten Sie direkt in den Master Familienpsychologie.

Auch ohne psychologisches Erststudium können Sie über Brückenkurse dennoch den Zugang zum Masterstudium erhalten. Wichtig ist, dass ihr Erststudium min. 100 ECTS in psychologischen Fächern beinhaltet. Die Brückenkurse decken drei zentrale Bereiche ab, die für den Master vorausgesetzt werden:

  • Grundlagenfächer der Psychologie
  • Statistik
  • Klinische Psychologie

Je nach Vorbildung werden bis zu drei Brückenkurse erforderlich. Sie dienen dazu, Ihre Kenntnisse auf das Niveau eines Bachelors in Psychologie zu bringen. Mit dem erfolgreichen Bestehen der Brückenkurse erfüllen Sie alle inhaltlichen Zugangsvoraussetzungen. Wichtig: Bis zum Bestehen der Brückenkursklausuren sind Sie „bedingt immatrikuliert“.  Für eine individuelle Prüfung Ihrer Unterlagen senden Sie bitte Ihr Zeugnis oder Transcript of Records an info@meu.de oder rufen Sie uns an unter 0391 62023906. Wir beraten Sie gern persönlich. Alle weiteren Informationen finden Sie hier auf unserer Brückenkurs-Seite.

Was kostet mich das Studium?

FLEXIBEL STUDIEREN – FLEXIBEL ZAHLEN

Zu einem flexibel studierbaren Master gehört auch ein Zahlungsmodell, das sich Ihrer Lebensrealität anpasst. Deshalb bieten wir verschiedene Finanzierungsoptionen an, die Ihnen Planungssicherheit ermöglicht – in Teilzeit ebenso wie in Vollzeit. Sie entscheiden, ob Sie die Studiengebühren in gleichbleibenden Monatsraten oder im vergünstigten Sofortzahlermodell begleichen möchten. Auch verlängerte Zahlungspläne mit bis zu vier kostenfreien Zusatzsemestern sind möglich.

ZAHLUNGS-
MODELL
Ratenmodell IRatenmodell IIRatenmodell IIISofortzahler-Modell
MONATS-
RATEN
2430481
MONATS-RATE511 €417 €279 €11.925 €
PRÜFUNGS-
GEBÜHR
985 €985 €985 €985 €
STUDIEN-
GEBÜHR
(gesamt)
13.249 €13.495 €14.377 €12.910 €
STUDIUMS-
VERLÄNGERUNG *
12 Monate 18 Monate 24 Monate 12 Monate
  • ZAHLUNGSMODELL
    Ratenmodell I
  • MONATSRATEN
  • 24
  • MONATSRATE
  • 511 €
  • PRÜFUNGSGEBÜHR
  • 985 €
  • STUDIENGEBÜHR
    (gesamt)

  • 13.249 €
  • STUDIUMS-
    VERLÄNGERUNG*

  • 12 Monate
  • ZAHLUNGSMODELL
    Ratenmodell II
  • MONATSRATEN
  • 30
  • MONATSRATE
  • 417 €
  • PRÜFUNGSGEBÜHR
  • 985 €
  • STUDIENGEBÜHR
    (gesamt)

  • 13.495 €
  • STUDIUMS-
    VERLÄNGERUNG*

  • 18 Monate
  • ZAHLUNGSMODELL
    Ratenmodell III
  • MONATSRATEN
  • 48
  • MONATSRATE
  • 279 €
  • PRÜFUNGSGEBÜHR
  • 985 €
  • STUDIENGEBÜHR
    (gesamt)

  • 14.377 €
  • STUDIUMS-
    VERLÄNGERUNG*

  • 24 Monate
  • ZAHLUNGSMODELL
    Sofortzahler-Modell
  • MONATSRATEN
  • 1
  • MONATSRATE
  • 11.925 €
  • PRÜFUNGSGEBÜHR
  • 985 €
  • STUDIENGEBÜHR
    (gesamt)

  • 12.910 €
  • STUDIUMS-
    VERLÄNGERUNG*

  • 12 Monate
  • ZAHLUNGS-
    MODELL
  • Ratenmodell I
  • Ratenmodell II
  • Ratenmodell III
  • Sofortzahler-Modell
  • MONATSRATEN
     
  • 24
  • 30
  • 48
  • 1
  • MONATSRATE
     
  • 511 €
  • 417 €
  • 279 €
  • 11.925 €
  • PRÜFUNGSGEBÜHR
     
  • 985 €
  • 985 €
  • 985 €
  • 985 €
  • STUDIENGEBÜHR
    (gesamt)
  • 13.249 €
  • 13.495 €
  • 14.377 €
  • 12.910 €
  • STUDIUMSVER-
    LÄNGERUNG*
  • 12 Monate
  • 18 Monate
  • 24 Monate
  • 12 Monate

Ihr Vertragspartner ist das Empowerment Research Institute (ERI GmbH). Die Studiengebühren werden durch die ERI GmbH via Lastschrifteinzug erhoben. Die MEU übernimmt die Durchführung des Studiums und die organisatorische Betreuung.

Ein Wechsel der Zahlungsmodelle ist einmalig möglich. Außerdem bieten wir Ihnen ein Urlaubssemester an (Beantragung erforderlich). Die Beitragszahlung ruht währenddessen. Bei Inanspruchnahme von Brückenkursen für den Einstieg in den Master entstehen zusätzliche Kosten von 350 € pro Kurs (bei max. drei Kursen max. 1050 €). Als Student:in im Masterstudiengang Familienpsychologie stehen Ihnen verschiedene staatliche und private Fördermöglichkeiten sowie steuerliche Vorteile offen.

*Die kostenlose Verlängerung gewähren wir zusätzlich zur Regelstudienzeit, die im Teilzeitmodell fünf Semester und im Vollzeitmodell vier Semester beträgt.

FINANZIERUNGSMÖGLICHKEITEN

BAföG

Bei einem Vollzeitstudium sind Sie BAföG-berechtigt. Zuständig ist das Studierendenwerk Kassel, unabhängig von Ihrem Wohnsitz. Der Hauptstandort der DIPLOMA Hochschule liegt in Hessen, somit ist das dortige Studierendenwerk allein zuständig.

Steuerliche Absetzbarkeit

Studienkosten wie Gebühren, Fachliteratur, Arbeitsmittel oder Fahrtkosten können als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Der MEU-Studierendenservice stellt Ihnen gern eine Zahlungsbescheinigung über die Studiengebühren aus.

Bildungskredit des Bundes (KfW)

Ein zinsgünstiger, zeitlich befristeter Kredit für Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen, zusätzlich oder unabhängig vom BAföG. Die Auszahlung erfolgt in monatlichen Raten. Mehr Infos: bildungskredit.de

Weiterbildungsstipendium

Das Weiterbildungsstipendium eignet sich für Berufseinsteiger:innen mit abgeschlossener Ausbildung, die sich per Studium weiterqualifizieren möchten. Mehr Infos: Weiterbildungsstipendium: Förderung für Berufseinsteiger

Was ist das Studierkonzept an der MEU?

Blended Learning verbindet effektiv Online- & Präsenz- und Selbststudium

Das Masterstudium Psychologie mit dem Schwerpunkt Familienpsychologie wird im Blended-Learning-Format durchgeführt. Niveau und Abschluss sind gleichwertig mit Studiengängen an staatlichen Hochschulen. Ihr entscheidender Vorteil: maximale Flexibilität durch die sinnvolle Kombination aus Selbststudium, Live-Online-Seminaren (freitags & samstags) und kompakten Präsenzphasen zu Semesterbeginn in München. Ideal aufeinander aufbauende Inhalte ermöglichen ein zeitflexibles Studium, das die individuellen Lebensbedingungen der Studierenden berücksichtigt. Das flexible Studierprinzip eignet sich besonders für Menschen die beruflich eingebunden sind oder familienfreundlich studieren möchten.

Lernumfeld passt sich Lebensbedingungen an

Sie lernen in kleinen Gruppen mit maximal 25 Teilnehmer:innen. Das schafft Raum für persönlichen Austausch, individuelle Betreuung durch die Lehrenden und ein praxisnahes, dialogorientiertes Lernen. Ob in Teilzeit oder Vollzeit: Blended-Learning ermöglicht Ihnen selbstbestimmtes Lernen, das sich Ihrem Alltag anpasst, nicht umgekehrt. Sie profitieren von einer effizienten Studienorganisation, enger fachlicher Begleitung und persönliche Studienbetreuung durch das Team der MEU – für optimale Bedingungen und echten Studienerfolg, abgestimmt auf Ihr Lebensmodell und Ihre individuelle Belastungssituation.

Das Selbststudium mit umfangreichen Studienmaterialien –  einem rund 70- seitigen Studienbegleitheft und einem einschlägigen Lehrbuch für jede einzelne Veranstaltung – bildet die zentrale Säule in der interaktiven Lehre. Es schafft die Grundlage für eine eigenverantwortliche Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten. In einem strukturierten digitalen Lernraum, dem Online-Campus stehen Ihnen studienrelevante Materialien, Vorlesungsunterlagen und Aufgaben jederzeit zur Verfügung. Sie lernen zeitlich flexibel, angepasst an Ihren individuellen Alltag und Ihr Lerntempo.

Prof. Dr. Michael Spaeth

Prof. Dr. Michael Spaeth

Unser Team vom Studierendenservice (Anja Thiem & Inga Richter) kann Ihnen die meisten Fragen zu den Masterstudiengängen im Fachbereich Psychologie an der MEU umfassend beantworten und berät Sie gern ausführlich. Falls Sie darüber hinaus sehr spezifische fachliche Fragen zum Schwerpunkt Familienpsychologie haben, ist Prof. Dr. Michael Spaeth ihr fachlicher Ansprechpartner für diesen Bereich.

Studierenden-Service

WIE VIELE STUNDEN MUSS ICH PRO SEMESTER EINPLANEN?

Teil- und Vollzeitstudium: Studienzeit, Struktur und Wochenrhythmus

Sie haben die Möglichkeit zwischen unserer Teil- und Vollzeitvariante zu wählen. Die Regelstudienzeit beträgt für den Master in Teilzeit fünf und in Vollzeit vier Semester und umfasst 120 ECTS.

Kontaktblöcke

Im Master Psychologie mit Schwerpunkt Familienpsychologie sind die Lehrveranstaltungen in sog. Kontaktblöcke organisiert. Ein Kontaktblock beinhaltet vier Unterrichtseinheiten à 45 Minuten. Alle Module mit den jeweiligen Kontaktblöcken sind im Studienverlaufsplan detailliert dargestellt. Die Teil- und Vollzeitvariante beinhalten die gleichen Module. Die Kontaktblöcke finden freitags von 13:15 bis 16:30 und 17:15 bis 20:30 Uhr sowie samstags von 09:00 bis 12:15 Uhr und 13:15 bis 16:30 Uhr statt.

Studienverlaufsplan Teilzeit Familienpsychologie

Studienverlaufsplan Vollzeit Familienpsychologie

Hinweis Vollzeit-Studium: Wenn Sie in Vollzeit studieren, benötigen wir einen Nachweis über ihre eigenständige Krankenversicherung. Außerdem benötigen wir Ihre Zusicherung, dass es Ihre Lebenssituation erlaubt, ein Vollzeit-Studium mit 30 ECTS pro Semester zu absolvieren. Der damit verbundene Arbeitsaufwand beträgt etwa 32-39 Wochenstunden, kann jedoch orts- und zeitunabhängig bzw. in eigener Organisation erbracht werden.

Arbeitspensum

Im Schnitt beträgt der Arbeitsaufwand (Selbststudium, Veranstaltungsteilnahmen, Prüfungen) für das Teilzeitstudium 600 Stunden und im Vollzeitstudium 750 Stunden je Semester. Darin enthalten sind beispielsweise rund 100 Stunden (Online-) Lehrveranstaltungen, in denen Sie im direkten Kontakt mit unseren Dozent:innen stehen. Die restliche Stundenzahl entfällt auf Lektüre, Recherchen, Übungen und die Vorbereitungen sowie das Absolvieren von Prüfungen. Grundsätzlich besteht bei den Lehrveranstaltungen keine Anwesenheitspflicht, dennoch empfehlen wir, sich das Wissen aus erster Hand anzueignen. Seminarfreie Zeiten sind drei Wochen im Sommer und drei Wochen zum Jahreswechsel. Während des Studiums ist ein Urlaubssemester möglich. Das Studium und die Ratenzahlungen ruhen dann für ein Semester. Außerdem sind je nach gewähltem Ratenmodell verschiedene Studienverlängerungen möglich.

Praktikum

Ein neunwöchiges Pflichtpraktikum ist fester Bestandteil Ihres Studiums. Es dient dem Theorie-Praxis-Transfer und soll psychologisch-theoretisches Wissen mit beruflicher Anwendung verbinden. Das Praktikum kann als zusammenhängender Block oder in bis zu drei Abschnitten (3×3 Wochen) während des Studiums absolviert werden, auch in Teilzeit, sodass auch berufsbegleitende Praktika sehr gut realisierbar sind. Sie können dabei bis zu drei Praktikumsstellen wählen und dadurch unterschiedliche Bereiche der Psychologie praktisch kennenlernen. Der Praktikumsbeginn ist frühestens ab dem zweiten Semester und grundsätzlich überall dort möglich, wo Psycholog:innen arbeiten. Das Praktikum muss sich nicht zwingend auf den gewählten Studiengangsschwerpunkt Familienpsychologie beziehen, sollte jedoch typische Tätigkeitsbereiche psychologischer Praxis umfassen. Auch eine aktuelle Berufstätigkeit kann als Praxisstelle fungieren. Über die Eignung entscheidet der Prüfungsausschuss auf Antrag. Alle Praktika werden durch unsere Praktikumsbetreuerin (Diplom-Psychologin) genehmigt und begleitet. Sie begleitet Sie während der Praktikumsphase, ist per Mail erreichbar und bietet regelmäßig Online-Sprechstunden an.

WAS IST WICHTIG?

Ja, der Master richtet sich sowohl an Absolvent:innen eines B.Sc. Psychologie (mindestens 180 ECTS) als auch an Bewerber:innen mit einem fachnahen Erststudium zum Beispiel in Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder ähnlichen Studiengängen. Wichtig ist, dass Ihr Bachelor mindestens 100 ECTS in psychologischen Grundlagen-, Anwendungs-, Diagnostik- oder Methodenfächern umfasst. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit können Sie mit einem bis drei Brückenkursen in unseren Master Psychologie einsteigen, um dann insgesamt auf ca. 75% der Inhalte eines Psychologie-Bachelors zu kommen – auch wenn Sie keinen Bachelor in Psychologie aufweisen. 

Senden Sie Ihr Bachelorzeugnis oder Transcript of Records einfach an info@meu.de. Das MEU-Team prüft Ihre Unterlagen und berät Sie gern persönlich, ob ein Einstieg in das Masterstudium möglich ist. Bei Fragen erreichen Sie uns auch telefonisch unter 0391 62023906.

Brückenkurse vermitteln psychologische Grundlagenfächer der Psychologie, Statistik und Klinischer Psychologie. Je nach Vorbildung müssen Sie bis zu drei Kurse belegen. Wichtig: Die Brückenkurse finden vor Studienbeginn statt. Bis zum Bestehen der Prüfungen sind Sie „bedingt immatrikuliert“.

Nein, für den Master Psychologie mit Schwerpunkt Familienpsychologie gilt kein Numerus Clausus auf Basis des Vorstudiums (Bachelor oder Diplom).

Ja, Sie können Ihr Studium einmalig durch ein Urlaubssemester unterbrechen – in dieser Zeit pausieren sowohl das Studium als auch die Ratenzahlungen. Zudem bieten wir kostenfreie Studienverlängerungen an: Je nach gewähltem Zahlungsmodell stehen Ihnen bis zu vier Zusatzsemester ohne Mehrkosten zur Verfügung. So bleibt Ihr Studium auch bei familiären, beruflichen oder gesundheitlichen Herausforderungen planbar und flexibel. Bei Fragen zur individuellen Planung hilft Ihnen unser MEU-Studierendenservice gern weiter.

Ja, der Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt Familienpsychologie an der MEU ist berufsbegleitend konzipiert und kann sowohl in Teilzeit als auch in Vollzeit studiert werden. Dank flexibler Studienmodelle lässt sich das Studium gut mit beruflichen Verpflichtungen oder familiären Aufgaben vereinbaren. Egal, ob Sie in Vollzeit studieren oder das Studium neben Ihrer Berufstätigkeit absolvieren – Sie profitieren von einer praxisnahen, strukturierten und planungssicheren Studienorganisation.

Ja, mit dem Abschluss M.Sc. Psychologie mit dem Schwerpunkt Familienpsychologie erfüllen Sie die Voraussetzungen für eine Promotion im Fach Psychologie. Dies eröffnet Ihnen vielfältige Möglichkeiten im wissenschaftlichen Bereich: von der Grundlagenforschung der Familienpsychologie, die sich beispielsweise mit der Frage beschäftigt, was eine Familie im Kern ausmacht, und der Entwicklungspsychologie bis hin zu Anwendungsfeldern wie der Konflikt- und Resilienzforschung in Familien sowie der systemischen Interventionsforschung. Bitte beachten Sie, dass die Promotionsbedingungen je nach Hochschule variieren. Einige Universitäten stellen zusätzliche Anforderungen (z.B. bestimmter Notendurchschnitt).

Unsere Empfehlung: Informieren Sie sich frühzeitig bei der jeweiligen Hochschule über konkrete Zulassungsvoraussetzungen für ein Promotionsverfahren.

Ja, Masterstudent:innen haben die Option sich Leistungen aus einem anderen Studium anerkennen zu lassen. Die Anerkennung läuft über das Prüfungsamt der DIPLOMA Hochschule. Jede Anerkennung unterliegt einer Einzelfallprüfung und muss vorab beantragt werden.

Ja, auch mit einem ausländischen Bildungsabschluss ist ein Zugang zum Master Psychologie mit Schwerpunkt Familienpsychologie möglich. Voraussetzung ist, dass Ihr Abschluss in Deutschland als gleichwertig anerkannt wird. Am einfachsten ist es, wenn Ihre Hochschule oder Ihr Studiengang in der Datenbank der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu finden ist. Wenn dort eine h+ Bewertung vorliegt, kann Ihr Abschluss in der Regel einem deutschen Hochschulabschluss gleichgestellt werden. Ob die h+-Einstufung tatsächlich zur Anerkennung berechtigt, wird im Einzelfall geprüft. Haben Sie bereits an einer staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland studiert, entfällt diese Prüfung – Ihr Abschluss wird automatisch anerkannt.

Neben dem Master Psychologie mit dem Schwerpunkt Familienpsychologie bietet die MEU als Studienzentrum der DIPLOMA Hochschule folgende weitere Psychologie-Studiengänge an:

  • Master Psychologie mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychologisches Empowerment (M.Sc.)
  • Master Psychologie mit dem Schwerpunkt Schulpsychologie (M.Sc.)
  • Master Psychologie mit dem Schwerpunkt Public mental Health (M.Sc.)

Wichtig: Der Studiengang befindet sich aktuell in der Akkreditierung, wurde in der Begutachtung bereits als akkreditierungsfähig eingestuft und soll zum Sommersemester 2026 starten. Alle Psychologie-Studiengänge, auch der Master Psychologie (M.Sc.) mit dem Schwerpunkt Familienpsychologie werden an der MEU nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) umgesetzt und sind vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) anerkannt.

Unser Master-Studiengang Psychologie mit Schwerpunkt in Familienpsychologie (M.Sc. Psychologie) ist vom BDP im Hinblick auf eine BDP-Mitgliedschaft nach Kategorie B anerkannt, d.h. in Kombination mit einem voll anerkannten Bachelorabschluss ermöglicht er die Mitgliedschaft beim BDP; die Bezeichnung als Psychologe/Psychologin ist unter dieser Voraussetzung ebenfalls möglich.

Für Bewerber:innen mit Bachelor in Psychologie gilt:
Wenn Sie einen vom BDP voll anerkannten Bachelor (B. Sc.) in Psychologie abgeschlossen haben und unseren ebenfalls vom BDP anerkannten Masterstudiengang Psychologie (M. Sc.) absolvieren, entspricht Ihre Gesamtqualifikation den von BDP und DGPs formulierten berufsständischen Kriterien eines konsekutiven Psychologiestudiums. Unter dieser Voraussetzung ist die Führung der Bezeichnung „Psychologin“ bzw. „Psychologe“ möglich; eine Mitgliedschaft im BDP ist ebenfalls möglich.

Für Quereinsteiger:innen (kein Bachelor in Psychologie) gilt:
Wenn Ihr Erststudium nicht im Fach Psychologie lag, können Sie bei uns, nach dem Nachholen fehlender psychologischer ECTS in strukturierten Brückenkursen mit Klausuren, einen akkreditierten Master of Science in Psychologie (M. Sc. Psychologie) erwerben. Der Abschluss eröffnet Ihnen vielfältige Perspektiven im psychosozialen Bereich, insbesondere dort, wo Arbeitgeber auf den psychologischen Masterabschluss, einschlägige Berufserfahrung und/oder passende Zusatzqualifikationen abstellen.

Für die Bezeichnung „Psychologin/Psychologe“ vertritt der BDP eine restriktive Auffassung und knüpft deren Führung regelmäßig an ein konsekutives Psychologiestudium (Bachelor + Master Psychologie). Ob die Führung dieser Bezeichnung im Einzelfall rechtlich unproblematisch ist, hängt von Ihrer individuellen Studienbiografie sowie der aktuellen Rechtslage und Rechtsprechung ab und sollte bei Bedarf rechtlich geprüft werden. Unabhängig davon entscheidet der BDP über eine Mitgliedschaft nach seinen Kriterien; hierfür ist in der Regel zusätzlich zum Psychologie-Master ein anerkannter Bachelor in Psychologie erforderlich.

Positive Rückmeldungen unserer Alumni seit 2017 weisen darauf hin, dass auch Absolvent:innen mit nicht-psychologischem Erststudium und anschließendem M. Sc. Psychologie in vielen Tätigkeitsfeldern erfolgreich beruflich Fuß fassen konnten. Wenn Sie bereits Expertise aus einem psychologienahen Vorstudium wie Soziale Arbeit oder Erziehungswissenschaften mitbringen, ist dies häufig eine attraktive Kombination für Arbeitgeber. Die Psychotherapieausbildung im Rahmen der Übergangsregelung bis 2032 ist ebenfalls mit einem fachfremden Bachelorabschluss unter den hier genannten Bedingungen möglich.

Unabhängig von der Frage der Bezeichnung „Psychologin/Psychologe“ können Sie nach erfolgreichem Abschluss stets Ihren akademischen Grad in der amtlichen Form führen, so wie es üblicherweise auch gehandhabt wird, wie z. B. „M. Sc. Psychologie“ oder „Master of Science in Psychologie“. Darüber hinaus sind bei Bedarf Funktions- und Tätigkeitsbezeichnungen mit Gradzusatz immer möglich, z. B. „Mitarbeiterin/Mitarbeiter im Bereich psychologische Forschung (M. Sc. Psychologie)“ oder „Mitarbeiterin/Mitarbeiter im Bereich Evaluation und Beratung (M. Sc. Psychologie)“. Diese Funktions- und Tätigkeitsbezeichnungen ersetzen keine berufsständische Einordnung und beziehen sich jeweils auf die konkrete Funktion im Rahmen des arbeitsvertraglichen Tätigkeitsprofils.